Osteoporose – Allgemeine Information

Jede dritte Frau und jeder fünfte Mann erleiden im Laufe ihres Lebens einen Knochenbruch durch Osteoporose. Die Krankheit macht die Kochen brüchig. Durch gezielte Vorsorge durch Untersuchungen lassen sich Knochenbrüche durch Osteoporose verhindern.

Der Osteoporose auf der Spur

Ab dem 30. Lebensjahr bauen Frauen und Männer pro Jahr zwischen 0,5 und einem Prozent der Knochenmasse ab. Nach der Menopause beschleunigt sich der Vorgang bei Frauen um ein Vielfaches. Der Knochen wird porös und bricht bei Belastung sehr viel leichter.
Die Kochen zu schonen ist bei Osteoporose der falsche Weg. Vielmehr wird die Knochensubstanz durch gezieltes Krafttraining, Traktionen auf der Vibrationsplatte oder ein kombiniertes Kraft- und Ausdauertraining stabil gehalten und wieder aufgebaut.

Wie wird Osteoporose festgestellt?

Durch eine Messung der Knochendichte kann die Festigkeit der Knochen bestimmt werden. Die DXA-Methode gilt dabei am zuverlässigsten. Das Röntgen der Hüftknochen und der unteren Lendenwirbelsäule zeigt an, wieviele Röntgenstrahlen durch den Knochen dringen. Dadurch kann die Knochendichte ermittelt werden. Weiterhin kann die Knochendichte durch eine Ultraschalluntersuchung des Fersenknochens bestimmt werden.
Diese Untersuchungen sind in der benachbarten radiologischen Praxis einfach durchführbar, aber auch in jedem anderen radiologischen Institut. Eine Voranmeldung ist allerdings notwendig.

Kosten für die Untersuchung

Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen die Untersuchung leider nur dann, wenn durch die Osteoporose bereits ein Knochenbruch eingetreten ist.
In den meisten Fällen ist daher die Knochendichtemessung eine Selbstzahlerleistung. Die Kosten liegen für die DXA-Methode zwischen 35 und 60 Euro.

Behandlung der Osteoporose

Liegt eine Minderung der Knochendichte vor, dann besprechen wir gemeinsam mit Ihnen die weitere Vorgehensweise. Wir analysieren Ihre Blutwerte und besprechen, ob Medikamente notwendig sind oder die Osteoporose durch eine Umstellung der Lebensweise verhindert werden kann.

Haben Sie Fragen zur Osteoporose, dann zögern Sie nicht, uns anzusprechen. Gern helfen wir Ihnen weiter.

Bleiben Sie gesund.
Ihre
Kathrin Hamann

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